Heroisches Gelübde von Jean-Baptiste de La Salle

Nachdem er sich schon rund ein Jahrzehnt für das Werk der christlichen Schulen einsetzte, gelobte der heilige Johann Baptist de La Salle am 21. November 1691 gemeinsam mit zwei anderen Männern sich bis zum Tode für die Gemeinschaft der Christlichen Schulbrüder einzusetzen, selbst wenn sie hierbei nur Brot und Wasser zum Leben hätten und von Almosen abhängig sein würden. Aus diesem heldenhaften und nachahmenswerten Akt wuchs eine geistliche Familie mit zig Tausenden von Mitgliedern heran, welche seit weit über 300 Jahren katholische Schulen auf allen fünf Kontinenten führt und das katholische Schulwesen weltweit geprägt hat. „Heroisches Gelübde von Jean-Baptiste de La Salle“ weiterlesen

Schulorden unter dem Patronat des hl. Franz von Sales

Der heilige Franz von Sales (1567-1622), Bischof von Genf mit Wohnsitz in Annecy, hat selber keine Schulgemeinschaft begründet. Sein positives Gott- und Menschenbild hat aber zahlreiche Erzieher beeinflusst; der wohl bekannteste unter ihnen ist der heilige Don Bosco.

Im Laufe der letzten drei Jahrhunderte wurden diverse Ordensgemeinschaften gegründet, welche pädagogisch tätig sind und den für seine Sanftmut bekannten Heiligen zum Schutzpatron erwählt haben.

Die folgende Liste zeigt …
– das Gründungsjahr
– den Namen der Gemeinschaft
– den Gründer: „Schulorden unter dem Patronat des hl. Franz von Sales“ weiterlesen

Gebet der seligen Alix Le Clerc

Gemeinsam mit dem hl. Pierre Fourier gründete Alix Le Clerc den (möglicherweise) ersten französischen Frauenorden, welcher dem Schulapostolat gewidmet war: die Chanoinesses de Saint-Augustin de la congrégation Notre-Dame, im deutschen Sprachraum gemeinhin als Welschnonnen oder Augustiner-Chorfrauen bekannt.

Von der seligen Alix ist auch ein Gebet überliefert, welches wir sowohl in einer entschlackten deutschen Übersetzung wie auch im französischen Original vorstellen möchten: „Gebet der seligen Alix Le Clerc“ weiterlesen

Marie Rivier: Vorbild katholischer Lehrerinnen in Krisenzeiten

Marie Rivier wurde am 19. Dezember 1768 in Montpezat-sous-Bauzon (Ardèche) geboren. Im Alter von 16 Monaten fiel die kleine Marie aus dem Bett und verletzte sich dabei so schwer, dass sie nicht stehen oder gehen konnte. Ihre Mutter lehrte sie aber, die Muttergottes um die Heilung von ihrer Behinderung zu bitten. Das kleine Kind versprach der allerseligsten Jungfrau, sich im Falle einer Genesung dem Schulapostolat zu widmen:

« Si tu me guéris, je t’amènerai des enfants, je leur ferai l’école ».

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