
Das Suscipe-Gebet von Catherine McAuley

Catherine McAuley, eine irische Ordensgründerin aus dem 19. Jahrhundert, hatte schon seit ihrer Kindheit ein großes Herz für die Armen. Sie machte sich besonders verdient um die Erziehung bedürftiger Mädchen und erbaute im Alter von rund 50 Jahren das „Haus der Barmherzigkeit“ in Dublin. Wenige Jahre später gründete sie gar eine Ordensfamilie (Sisters of Mercy), welche heute noch Tausende von Schwestern zählt.
Aus ihren Schriften ist folgendes Gebet überliefert, welches den authentisch christlichen Geist aufzeigt, mit dem Pädagogen auf Gott vertrauen sollen. Besonders passend ist es, das Gebet in der heiligen Messe parallel zum „Suscipe“ des Priesters während des Offertoriums zu rezitieren und zu meditieren.
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Gebet um heilige Päpste
Kyrie eleison! Christe eleison! Kyrie eleison! Herr Jesus Christus, Du bist der gute Hirte! Mit Deiner allmächtigen Hand lenkst Du Deine pilgernde Kirche durch die Stürme einer jeden Zeit. „Gebet um heilige Päpste“ weiterlesen
Gebet für eine passende Berufswahl

Herr, in deiner Weisheit hast du jedem Menschen von Ewigkeit her eine Aufgabe gegeben, und durch die Zeichen deiner Vorsehung gibst du uns deinen Willen kund:
durch die Möglichkeiten und Herausforderungen der heutigen Zeit,
durch die Bedürfnisse der Kirche und der Gesellschaft,
durch den Rat lieber Menschen,
durch unsere Talente und Fähigkeiten,
durch die Neigung unseres Herzens –
durch all das gibst du uns deinen Willen kund. „Gebet für eine passende Berufswahl“ weiterlesen
Gebet des Schülers für seine eigene Klasse

Jesus Christus, unser göttlicher Lehrer, du hast uns in Wort und Tat gezeigt, dass wir uns im Tugendstreben nicht mit Mittelmäßigkeit begnügen sollen, sondern alle zur christlichen Vollkommenheit gerufen sind. „Gebet des Schülers für seine eigene Klasse“ weiterlesen
Das Ave Maria der Dominikanerinnen

Nicht nur für Wallfahrten und beim gemeinschaftlichen Gebet in Kirche und Familie, sondern auch für den Sprachunterricht eignet sich das französische Ave Maria (Je vous salue Marie), welches wir euch hier vorstellen. Es hat seinen Ursprung in der traditionsverbundenen Dominikanerinnenkongregation von Brignoles/Saint-Pré.
Was bedeutet Flos Carmeli?
Mit den Worten Flos Carmeli beginnt die älteste Sequenz zu Ehren der Muttergottes vom Berg Karmel. Maria wird darin als Blume des Karmeliterordens bezeichnet. Der Hymnus wird dem heiligen Simon Stock zugeschrieben, der der Überlieferung nach 1251 das Skapulier als Geschenk erhielt.
Wenn du schon ein wenig in die Geheimnisse der lateinischen Sprache eingeführt bist (oder als Lateinlehrer arbeiten darfst), empfehlen wir dir folgende kostenlose Lektürehilfe, mit welchem das Lied Flos Carmeli leichter verständlich wird, ohne dass man dabei eine deutsch-lateinische Übersetzung bräuchte. „Was bedeutet Flos Carmeli?“ weiterlesen
Gebet des Schülers für seine Lehrer

Gott, Vater im Himmel! Du willst, dass wir gute Erwachsene werden. Du willst, dass wir einen Beruf erlernen, für uns und für andere Verantwortung übernehmen und zu Deiner Ehre und zur Ehre Deines göttlichen Sohne Jesus leben. Deshalb brauchen wir eine geeignete Ausbildung und sind auf christlichen Unterricht angewiesen. „Gebet des Schülers für seine Lehrer“ weiterlesen
Lektürehilfe: Lateinische Orationen in der Liturgie

In vielen katholischen Gymnasien wird der Fehler gemacht, die Jugendlichen zwar mit den antiken Klassikern vertraut zu machen, aber sie nicht in die Lage zu versetzen, Texte der Liturgie flüssig zu verstehen. „Lektürehilfe: Lateinische Orationen in der Liturgie“ weiterlesen
Eine neue Ave-Maria-Melodie für Wallfahrten und Prozessionen
Unter den traditionellen Kirchenliedern gibt es ein weltweit verbreitetes Ave Maria in lateinischer Sprache, welches häufig bei Wallfahrten oder Prozessionen für das Singen des Rosenkranzes verwendet wird. Es handelt sich um eine Komposition unbekannten Ursprungs mit einer angenehmen melodischen Linie, die jedoch mehrere auffällige Akzentfehler aufweist. Wenn man sich die Aufnahme dieses herkömmlichen Ave Maria anhört, kann man leicht folgende prosodischen Verzerrungen feststellen, bei denen der Akzent auf eine jeweils falsche Silbe gesetzt wird:
– „Dominus tecùm“
– „bènedicta tu“
– „in mulieribùs“
– „et benedictùs“
– „ora pro nobìs“
– „peccatoribùs„.
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